Über Yongkyu Lee

YongKyu Lee, wohnhaft in Krefeld, wurde schon in jungen Jahren von Persönlichkeiten wie Lorin Maazel und Alexis Weissenberg gefördert. Mit Ravels „Gaspard de la Nuit“ gewann er im Alter von 15 Jahren den 1. Preis beim Viotti-Wettbewerb in Italien. Es folgten Auszeichnungen beim Long-Thibaud-Wettbewerb in Paris, wo er jüngster Preisträger wurde. Weitere Erfolge erzielte er beim CIEM-Wettbewerb in Genf sowie mit dem Grand Prix beim Maria-Callas-Wettbewerb in Athen. Er ist außerdem Erster Preisträger des Schubert-Wettbewerbs in Dortmund, der sich auf das klassisch-deutsche Repertoire spezialisiert hat.

 

Auch in seiner Heimat Südkorea ist YongKyu Lee ein gefragter Musiker mit regelmäßigen Auftritten, darunter das offizielle Neujahrskonzert der koreanischen Regierung und des Präsidenten. Zudem war er mehrere Jahre Professor an der HanYang-Universität in Seoul, einer der bedeutendsten Musikhochschulen des Landes.

Derzeit ist er künstlerischer Leiter der Susanne-Scholten-Kulturstiftung und Initiator des Ravel-Förderpreises, der aus seiner Gesamtaufführung der Klavierwerke Maurice Ravels hervorging. Zudem ist er als Juror tätig – unter anderem beim kommenden Internationalen Klavierwettbewerb in Ettlingen.

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